Montag, 10. November 2014

La Kritzeria - Ein Paradies für Lakritzfreunde im Prenzlauer Berg

Meine absolute Lieblingssüßigkeit ist schwarz, grau oder braun und macht in der Verarbeitung zu Eis nicht unbedingt die sehenswerteste Figur, die Rede ist vom schwarzen Gold oder kurz auch Lakritz genannt. Wenn es dann die Möglichkeit gibt, zu einem Event mit dem Titel: Was ist eigentlich Lakritz? zu gehen, dann ist das für mich quasi so etwas wie eine Pflichtveranstaltung.

Tatort war die La Kritzeria im Prenzlauer Berg, ein kleiner aber feiner und unbedingt besuchenswerter Laden mit sage und schreibe über 300 verschiedenen Lakritzsorten im Angebot, wovon man sich sogar mehr als 150 Sorten selber vor Ort mischen und probieren kann. Stefanie versorgt hier seit 2011 Lakritzfreunde aus Berlin und von überall her. 



Wir fanden uns an einem kühlen Novemberabend in den heiligen Lakritzhallen ein und lernten im Laufe des Abends nicht nur, was Lakritz ausmacht, wie alles hergestellt wird und wo die Süßholzwurzel wächst. Sondern vor allem durften wir herausfinden, wo die größten geschmacklichen Unterschiede bei den gängigen und auch den ganz besonderes Lakritzsorten liegen. Stefanie hatte einen Tisch der Köstlichkeiten vorbereitet und bevor groß geredet wurde hieß es erstmal, essen und schmecken, eine tolle Idee, weil man so hinterher tausend mal besser verstehen konnte, was sie uns erklärt und berichtet hat. Und die Verkostungsauswahl barg sogar noch für echte Lakritzjunkies wie mich die eine oder andere Überraschung und Neuentdeckung, wie z.B. die Mandel im Lakritzmantel oder scharfes Lakritz mit dem Namen Black Metal und in Form von Hardrockguitarren.


Nachdem wir uns durchprobiert und ganz viel rund um Lakritz gelernt hatten, durften wir auch alles andere im Laden näher unter die Lupe und im Fall der unzähligen Lakritzsorten zum Selber mischen auch auf die Zunge nehmen. So konnte man auch mal Dinge probieren, an die man sich sonst vielleicht nie herantrauen würde, wie z.B. mit Schokolade ummantelte Lakritze, die ich wesentlicherer leckerer fand, als ich erwarte hatte.



Die Lakritz im Laden kommen wirklich aus der ganzen Welt und so unterschiedlich wie die Herkunft sind auch die Geschmacksvariante. Im Laden besteht dazu eine eigene Ordnung, so gibt es einen Tisch mit eher mildem süßen Lakritz, weiter über leicht salziges bis hin zu richtig salzigem und ganz separat auch noch fruchtiges Lakritz. Und wenn jemand gar nicht mit der schwarzen Süßigkeit anfangen kann, dann gibt es auch noch eine spezielle Lakritz-Hasser-Mischung, der wohl bisher  noch niemand widerstehen konnte. Und auch für Liebhaber eher flüssiger Formen ist dank verschiedener Lakritzliköre und –schnäpse gesorgt.


Ein wirklich toller Abend inmitten lieber Mitlakritzesser, voll mit geschmacklichen Überraschungen und wunderbar betreut durch die Inhaberin der La Kritzeria, die uns hat an ihrem Fachwissen teilhaben lassen! Man merkt ihr an, sie lebt Lakritz und für sie ist mit diesem Laden ein Traum in Erfüllung gegangen.

Dankeschön an Steffi und Anne, es war ein grandioser Abend!

FAKTEN
La Kritzeria
Stubbenkammerstraße 3
10437 Berlin

http://www.la-kritzeria.de/

Montag, 3. November 2014

Zum Frühstück im Kaffeehaus Mila

Direkt neben dem NH Kurfürstendamm versteckt sich das Kaffeehaus Mila, ein sehr klassisches in rot gehaltenes Kaffeehaus, in dem man von Frühstück über Mittag- bis hin zu Abendessen alles bekommt, was das hungrige Herz begehrt.


Französisches Frühstück

Der Gastraum ist recht groß und bei schönem Wetter gibt es auch die Möglichkeit, auf dem Bürgersteig vor dem Café zu sitzen. Wir nahmen Platz an einem Tisch im Fensterbereich, meine Begleitung saß in bequemer Tischhöhe auf der Bank und ich deutlich zu niedrig auf einem lehnensesselartigen Sitzmöbel, das nicht ganz optimal für den Tisch, dafür aber umso bequemer war.

Flott und freundlich wurden wir vom Service bedient, kurze Zeit nach der Bestellung kamen unsere Getränke und auch das georderte Frühstück ließ nicht lange auf sich warten. Die Croissants waren knusprig locker und das Omelette mit Schinken schmeckte ebenso gut und wurde mit kleinem Brötchenkorb serviert. Der Kaffee, cremig und aromatisch, machte munter und uns glücklich, zumal er mit einem kleinen Glas Leitungswasser serviert wurde.

Die Atmosphäre war mir etwas zu kühl, aber wer klassische große Kaffeehäuser mag, der wird sich hier wohl fühlen.  Mit uns waren nur wenige andere Gäste im Raum, dadurch konnte man sich sehr entspannt unterhalten und der Geräuschpegel war angenehm.

Das Preis-Leistungsverhältnis war absolut in Ordnung.

Ein zentral gelegenes nettes Café für zwischendurch mit freundlichem Service, leckerem Essen und gutem Kaffee.


Besuchenswert sind sicherlich auch die zahlreichen Veranstaltungen, von Schachspielen über Spanischlektionen bis hin zu Musikabenden, auf die ein am Platz ausliegender Veranstaltungskalender aufmerksam macht.

FAKTEN
Kaffeehaus Mila
Grolmanstr. 40
10623 Berlin
030/3133753
http://www.kaffeehaus-mila.de/

Montag, 4. August 2014

TeaTales - Tee aus Berlin

Dass man sich beim Tee trinken ganz vorzüglich Geschichten erzählen kann ist ja an sich nichts Neues, sich aber zum Tee und vom Tee Geschichten erzählen zu lassen, das ist eine ganz wunderbare Idee. Die Umsetzung dazu findet man derzeit im Bikini Haus Berlin in der Box 1. Das Ganze heißt TeaTales und ist ein Ort für alle, die schon begeisterte Teetrinker sind oder zu einem werden wollen. 


 Klar, die Boxen im Bikini sind nicht riesig, aber hier wird das Beste daraus gemacht und neben einer Teebar direkt am Tresen gibt es Regale voller Tee und eine Fläche zum Riechen an den über 20 Sorten, die die TeaTales Macher selber zusammengestellt haben. Diese hören auf so illustre Namen wie „After Berghain“, „Diamonds & Jasmine Pearls“ oder „Detox Day in L.A.“. Eine komplette Übersicht inklusive Geschmacksverweise, Tipps für die Zubereitung und die Inhaltsstoffe findet man auf der Homepage unter Tees. Alle Sorten können im Onlineshop geordert werden.

Wer unschlüssig ist, der lässt sich am besten von den super freundlichen und fachlich kompetenten Teedamen am Tresen beraten, probiert dann erst mal in Ruhe vor Ort und kann dann den in drei Größen angebotenen Lieblingstee direkt mitnehmen, jeweils mit kleiner Geschichte auf der Verpackung inklusive. Die Zutaten haben überwiegend Bio-Qualität und die Preise dafür sind absolut fair.

Den frisch gebrühten Tee gibt es entweder heiß oder kalt, ganz, wie man es gerade möchte und selbstverständlich auch als to go Variante.
  
Was mich bei meinem Besuch fast umgehauen hat, das war die gute Laune von Nina, die zum Gründungsduo von TeaTeales gehört und mit einem Iced Matcha Latte in der Hand selber das beste Beispiel ist, warum man mehr Tee trinken sollte. Ihre Begeisterung für Tee steckt an und wenn ich nicht sowieso schon bekennende Teetrinkerin wäre, spätestens jetzt wäre ich eine geworden.

Für zu Hause mitgenommen habe ich mir einen Ooolong Tee namens "Oolong Divine", der hält, was er verspricht und sicherlich nicht mein letzter dort erstandener Tee bleiben wird.



TeaTales, eine tolle Idee mit liebevollem Design, großer Auswahl und hoffentlich bald einer festen Location in Berlin! Am Tresen kann man mit abstimmen, ob es dafür nach Mitte oder Kreuzberg geht und so alles klappt soll es dort dann direkt nach dem Ende in der Box im Bikini Haus weiter gehen. Ich bin gespannt und wünsche den beiden Machern weiterhin alles Gute und das sie noch viele Leute von Genuss guten Tees überzeugen können!


FAKTEN
TeaTales

bis September noch im Bikini Berlin, Box 1

Dienstag, 29. Juli 2014

Zu Gast im Hanage im Prenzlauer Berg

Wenn ein Event „WTF ist Okonomiyaki?“ heißt, dann gebe ich zu, bin ich wirklich neugierig, auf das, was es dort gibt.

Die Lösung zu der Frage erwartete mich und andere Besucher im Hanage, einem kleinen japanischen Restaurant im Prenzlauer Berg. Hanage, das ist ein bisschen der Running Gag des Inhaberpaares, wie uns verraten wurde, denn das bedeutet Nasenhaar und ist nun eines der wenigen japanischen Wörter, die ich beherrsche und welches ich vermutlich nie wieder vergessen werde.


Der Gastraum ist herrlich schlicht und ein schmaler Schlauch, in den die höchst effiziente kleine Küche als Show Küche integriert wurde. Außerdem gibt es ein paar Außensitzplätze, die bei dem warmen Sommerwetter natürlich alle besetzt waren.


 Wir durften alle innen an einer langen Tafel Platz nehmen und wurden nach zwei köstlichen kleinen Vorspeisen (Edamame und einem kalten Gurken.Algen-Salat) in die Kunst des Okonomiyaki eingeführt. Dahinter versteckt sich eine Art japanischer Superrösti, dessen Basis aus zwei verschiedenen Weißkohlarten besteht und mit Hilfe einer besonderen Teigmischung und ergänzenden Zutaten zu einem ganz wunderbar leckeren Erlebnis wird. Im Laufe des Abends durften wir verschiedene Geschmacksrichtungen mit unterschiedlichen Saucen probieren, am besten schmeckte mir die einfache Variante mit Käse, Mais, hauchdünnen Bonito Flakes und der original Okonomiyaki Sauce. Spannend war aber auch, als wir gegen Ende mit einem Okonomiyaki mit Hackfleisch ein bisschen selber experimentieren durften, hier war mein Favourite eindeutig eine Variante mit Curry Ketchup, etwas scharfer koreanischer Sauce, einem Spritzer Remoulade und dänischen Gurkenscheiben, die zwar schwierig mit Stäbchen zu essen waren, dafür das Geschmackserlebnis aber abrundeten. Zwischendrin gab es für uns Karaage, sehr leckeres frittiertes Hühnchen, unglaublich saftig und wirklich verboten gut.



Dazu gab es für uns diverse kalte Tees, die bei der Hitze, die sogar abends noch herrschte, eine wahre Wohltat darstellten und die man zu dem Essen wirklich empfehlen kann. Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an weiteren Getränken, unter anderem auch lustige Brausegetränke aus Japan, die wirklich mal einen Versuch wert sind.

Den Abschluss bildete ein erfrischend kühles Dessert, nicht zu süß und genau das richtige nach der ganzen vorangegangenen Schlemmerei.



Während des ganzen Abends wurde uns alles rund um die Okonomiyakis vom Inhaber erklärt, hier merkt man, dass jemand wirklich das tut, was ihm Spaß macht. Unterstützt wurde er dabei von seiner reizenden japanischen Frau, die trotz großer Hitze stilecht in einem bewundernswerten Kimono angetreten war.

Was für ein toller, leckerer und vor allem auch informativer Abend. Dafür ein riesiges Dankeschön und ich plane schon den nächsten Besuch, denn die Okonomiyakis sind gar nicht so teuer, wie man jetzt vielleicht denkt und eine wirklich leckere „Fast-Food-Alternative“.


Dankeschön auch an all die lieben Menschen, in deren Runde ich gestern so viel Spaß haben durfte!

Fakten:
Hanage
Pappelallee 19
10437 Berlin
http://hanage.de/

Sonntag, 20. Juli 2014

Zu Gast im La Raclette in Kreuzberg

Vor kurzem führte uns ein Event nach Frankreich in Berlin, ins Restaurant La Raclette in Kreuzberg, passender Weise am Tag des Sturms auf die Bastille, wie uns gleich zu Beginn näher vom Chansonier des Abends en detail erklärt wurde.


Das Ambiente ist reizende, eine Mischung aus Holz, ansprechenden Details und rauhem Backsteinstil, eine gelungene Mischung in einem eher kleinen und sehr gemütlichen Restaurant mit ein paar wenigen Außenplätzen.

Schon von weitem war die Traube von Menschen sichtbar, die sich hier in Hoffnung auf einen schönen Sommerabend eingefunden hatten und durch Anne begrüßt und in den Abend eingeführt wurden.

Neben den wunderbaren französischen Liedern von Jean-Luc, kleinen Erklärungen von Peer und Weinempfehlungen vom Restaurantchef, war der Star des Abends aber eindeutig das 8-gängige Menü, an dem wir teilhaben durften. Ich kann gar nicht sagen, was uns am besten Geschmeckt hat, die würzige lauwarme Porreesuppe, das zart geschmorte Rindfleisch oder die wunderbare Crème brûlée? Oder vielleicht doch eines der anderen servierten Gerichte wie der Lachstartar mit Avocado? Uns wurde eine breitgefächerte Übersicht über die Karte des Restaurants gewährt, die Lust auf mehr macht und die Grundlage für einen erneuten Besuch geschaffen hat.


Dazu gab es an unserem Tisch sommerlich frische Weißweine, kühles französisches Bier, jede Menge gute Laune und kurzweilige Unterhaltung mit den Tischnachbarn.

Herzlichen Dank an Anne und Peer für den tollen Abend, den sie uns bereitet haben. Tolles Essen, nette Menschen und das ganz in einem schönen Ambiente bei gutem Essen, besser geht es kaum!

Samstag, 24. Mai 2014

Zu Gast im Kallas in Berlin Schöneberg

Es ist kaum zu glauben, in zwei Tagen hat die junge Betreibergeneration das ehemalige Nemesis komplett auf den Kopf gestellt und in das wunderschön eingerichtete griechische Restaurant Kallas verwandelt.



Das neue Schild am Eingang weist den Weg hinein, neue Möbel stehen draußen und im Innebereich, sehr bequeme Stühle an dunklen Holztischen und auch der Rest des Interiors wurde erneuert und deutlich verschönert. Warme Brauntöne, ein toller Kronleuchter und frisch sanierte Toiletten, ich fand es hier vorher schon Jahrelang prima, aber jetzt ist es…ja, was soll ich sagen…perfekt!

Die Karte ist nach wie vor nicht zu groß, bietet aber eine große Bandbreite griechischer Spezialitäten, von warmen und kalten Vorspeisen (Tipp für Probierfreudige: Den großen gemischten warmen und kalten Vorspeisenteller nehmen!), Fleischgerichten wie Bifteki, Souvlaki oder Gyros, Salaten (besonders lecker der mit Hähnchenbrust und gebackenem Schafskäse), vegetarischen und Fischgerichten sowie einige Desserts. Dazu sind jetzt neu die auf der Tafel am Tresen aufgeführten kleinen tapasartigen Gerichte, Meze genannt, kleine Leckereien wie Calamari oder griechische Hackbällchen mit Tzatziki.
Alles ist frisch zubereitet und hat wirklich eine sehr gute Qualität. Sehr nett sind  auch die besonderen Kleinigkeiten wie knuspriges Pide zum Essen und der Ouzo danach.

Getränkemäßig gibt es diverse kalte und warme Getränke, darunter auch griechische Spezialitäten wie Mythos Bier oder Retsina.

Der Service ist weiterhin gewohnt freundlich und familiär, gut gelaunt wird man umsorgt und bekommt flott Karte, Getränke und Essen.


Was soll ich sagen, das Kallas ist eine gelungene Wiedergeburt aus dem altbekannten Nemesis. Tolles Ambiente, freundlicher Service und köstliches griechisches Essen, einen Besuch kann ich wirklich uneingeschränkt empfehlen!!!


Freitag, 23. Mai 2014

Zu Gast im Serrano in Wilmersdorf

An einem Samstagnachmittag, inmitten West Berlins, traf sich eine Gruppe foodbegeisterter Menschen für eine kurze lange Reise. Es ging nach Peru, zwar nicht direkt in das Reiseland, aber immerhin ins Serrano, in Berlins peruanisches Restaurant unweit von Ludwig-Kirch-Platz und Uhlandstraße.


 Draußen vor dem Restaurant standen ein paar schlichte Sitzmöbel und Tische, wenn man aber durch die Tür trat erwartete einen eine gelungene Mischung aus Moderne und einem gehörigen Spritzer peruanischer Folklore, perfekt kombiniert ohne zu volkstümlich zu wirken.
Im hinteren Bereich befindet sich der lange Tresen mit der offenen Küche und genau dort wurden wir freundlich in Empfang genommen und kurze Zeit später ging es los.

Nach einer kurzen Einführung durch den Betreiber Enrique Servan bei einem köstlichen Pisco Sour starteten wir auf unsere kulinarische Reise, die immer wieder durch spannende Erklärungen und anschauliche Videos unterbrochen wurde.

Als ersten Gang wurde uns Papas a la Huancaína serviert, eine lila kartofel mit einer unglaublich leckeren gelben Soße, die definitiv Lust auf mehr machte. Darauf folgte Causa Bicolor, gelbes und lilafarbenes Kartoffelpüree, formschön im Quadrat auf Geflügelsalat in einem Glas angerichtet.
Für den dritten Gang durften wir alle dem Koch bei der Zubereitung auf die Finger schauen, während er das peruanische Nationalgericht Ceviche de Rodaballo zubereitete. Wer hätte gedacht, dass roher Weißfisch mit Chili, Limetten und Zwiebeln so unglaublich köstlich schmecken kann!


Eine sehr würzige gräuliche Suppe aus lustig anzufassenden Gefrierkartoffeln mit Namen Crema de chuno con trozo de carne  bildete den vierten Gang.
Unglaublich lecker war der fünfte Gang, Aji de Gallina, der einmal als Wan Tan-artige Teigtasche mit köstlicher rötlicher Soße und zum anderen als Geflügelsalat mit Reis serviert wurde.
Gang sechs bestand aus Quinoa, als feinwürziger Salat und knuspriger Krokette und trug den Namen Duo de Quinua.
Schon ein bisschen gesättigt ließen wir uns den siebten Gang schmecken, Chicharon con carpulcra, ein Minisandwhich mit in Schmalz gebratenem Schweineschmalz, das durch geschmorte und luftgetrocknete Kartoffeln einen besonderes Etwas bekommt.
Und zum Abschluss der herzhaften Gänge gab es ein phantastisches Lomo Saltado clasico, dessen Rumpsteakstreifen an Maniokpommes und mit jeder Menge Koriander und leckerer Sauce serviert wurde.
Zum Dessert gab es zwei köstliche Kleinigkeiten, einmal ein Schälchen mit verboten gutem Mangoschaum und einen sehr gehaltvollen Schokokuchen mit zwei verschiedenen ergänzenden Cremes.
Zum Essen wurde uns ein wunderbar leichter sommerlicher peruanischer Weißwein gereicht und wir wurden von einem tollen Service liebevoll umsorgt.

Das Essen war phantastisch und es ist erstaunlich, wie man mit unterschiedlichen Kartoffeln und den verschiedenen Chilis wahre Geschmacksexplosionen verursachen kann.
Und wenn man dann noch erklärt bekommt, wie die Leckereien zubereitet werden, dann ist das wirklich ein Erlebnis für alle Sinne.


Ich habe mich sehr gefreut, bei dieser kulinarischen Reise nach Peru dabei sein zu dürfen und kann ein Besuch des Serranos wirklich sehr empfehlen. Ich bedanke mich bei Marc, dass er die Idee dazu hatte, bei Anne für die wie immer wunderbare Organisation und beim Serrano und seinem ganzen Team für die köstlichen Gerichte und das Ausrichten dieser Veranstaltung.


Es war sicherlich nicht mein letzter Besuch und ich freue mich schon darauf, beim nächsten Besuch noch mehr über Peru und die landestypischen Spezialitäten zu erfahren!

FAKTEN
Serrano
http://www.restaurante-serrano.de/
Pfalzburger Str. 83
10719 Berlin
030/88929244