Montag, 19. Oktober 2015

Die Special T. im Einsatz für mehr Teegenuß




Dank der Webseite Konsumgöttinnen probieren wir seit rund 14 Tagen die Teemaschine Special T. aus. Ich war sehr erstaunt und gespannt, als ich per Mail darüber informiert wurde, eine von 100 Testerinnen zu sein und schon drei Tage später kam das Paket bei uns an.



Ich bin leidenschaftliche Teetrinkerin und kaufe mir das Objekt meiner Begierde in Teefachgeschäften, gerne auch mal bei Kusmi oder TeeGschwendner. In der Regel trinke ich 1-2 Kannen pro Tag. Vor allem Grüntee, aber auch immer mal wieder Schwarztee, mal mit, mal ohne Aroma. Dabei gefällt mir besonders, dass ich den Tee selber dosieren und die Ziehzeit bestimmen kann. Daher war ich gespannt, ob die Special T. meinen Anforderungen gerecht werden kann, im Werbematerial und auf der Website wird dazu ja ziemlich viel versprochen.

Das Paket, das hier eintraf war ziemlich groß im Vergleich zu dem Material, das am Ende übrig blieb. Enthalten waren die Special T. Maschine, ein Netzteil, ein Filter, eine Packung mit Probte-Tees, eine Spezialtasse sowie diverses Infomaterial und Gutscheine.



Dank einer sehr guten Einleitung hat man alles im Nullkommanichts zusammengebaut und kann die Maschine Probelaufen und sich einstellen lassen.

Dann der spannende Moment, der erste Tee. Ich befolge die Anleitung, stelle die Teetasse unter den Auslasser  und lege eine der Teekapseln in das dafür vorgesehen Fach und schließe den Hebel. Man merkt, wie der innere Mechanismus mit der Kapsel einrastet. Dann schalte ich die Maschine ein und drücke vorne auf den mit grünem Licht hinterlegten T. Knopf. Er fängt an zu blinken und die Maschine startet. Erst wird Wasser eingesaugt und nach einer gewissen Weile fließt der Tee über den Auslasser. Nachdem die Maschine fertig ist hebe ich den Hebel einmal kurz an und entlasse so die Kapsel in den Auffangbehälter. Fertig, in wirklich kürzester Zeit.

Größenvergleich: Special T. vs. Kaffeevollautomat


Nach 14 Tagen Nutzung der Special T. kann ich derzeit ein recht gemischtes Fazit ziehen.
Wenn man bisher noch nicht viel Tee getrunken hat oder ein absoluter Tee-Anfänger ist, oder nur ab und an mal ein Tässchen Tee trinken möchte, dann ist diese Teemaschine genau das richtige. So wird Tee machen kinderleicht, die Maschine kümmert sich um die optimale Wassertemperatur, die Ziehzeit und alles, was man tun  muss, ist eine Tasse drunter stellen, die Teekapsel einfüllen und Start drücken.



Ist man aber Tee-Profi wie ich, dann ist die Special T. eine nette kleine Maschine, die gut ihren Job macht, aber auch nicht wirklich für das persönliche Teevergnügen nötig ist.
Ich dosiere meinen Tee gerne stark und verhindere über eine kurze Ziehzeit, dass er bitter wird. Leider waren mir bisher die meisten Tees, die ich mit der Maschine zubereitet habe, zu bitter und da ich die Zeit nicht beeinflussen kann, fallen diese Tees für mich aus den trinkbaren Möglichkeiten, was dann schnell die Auswahl aus 33 laut der Website verfügbaren Tees einschränkt. Normaler Weise trinke ich keine Früchte – oder Kräutertees, mit der Teemaschine schmeckt mir bisher aber tatsächlich genau ein solcher am besten.

Neben der mir fehlenden Flexibilität, was Teemenge und Ziehzeit betrifft, stoßen mir leider auch die Alukapseln etwas bitter auf. Diese sind gerade für Leute, die wenig Tee trinken toll, da so der Tee auch bei seltener Nutzung nicht sein Aroma verliert. Wenn ich mir aber vorstelle, ich würde jeden tag meine 3-6 Tassen Tee nur mit der Special T. zubereiten, dann wird mir schon etwas mulmig, was für einen Kapselberg ich alleine in nur einem Jahr errichten würde.

Aktuell nutze ich die Special T. gerne für einen Früchtetee am Abend oder die erste Tasse Tee des Tages, wenn die Faulheit siegt und ich einfach erst mal ein bisschen Teein intus haben möchte, weil es einfach super schnell geht und ich meinen Tee brühen lasse, während ich den Haustiger füttere. Meinen Teegroßbedarf während der Arbeit decke ich aber doch weiter mit losem Tee und meiner treuen Teekanne.



Welche Tees ich bisher probiert habe, welche mir besonders gut gefallen haben und wo man Nachschub kaufen kann, das gibt es im nächsten Bericht zur Special 

Mittwoch, 7. Oktober 2015

design3000.de - Ausprobiert und für gut befunden

Vor kurzem durfte ich den Shop design3000.de für das Portal konsumgöttinnen.de testen und möchte heute von meinen Erfahrungen berichten.

Ich hatte vorab gelesen, dass es sich um einen Webshop handelt, der unter dem Thema „Geschenke & Lifestyle“ alles Mögliche zum Thema Design anbietet, von verrückten Geschenken bis hin zu richtigen Möbeln. Klang für mich nach spannendem Stöbern und vielleicht der einen oder anderen Entdeckung, daher füllte ich mein Bewerbungsticket aus und freute mich sehr, als mich die Email mit dem Gutschein für einen Rabatt von 25 % zum Ausprobieren erreichte.

Ein paar Tage später hatte ich endlich die Zeit mich auf der Website von design3000.de in Ruhe umzuschauen. Um bloß nichts Spannendes zu verpassen, habe ich mir alle Kategorien ganz in Ruhe angesehen und so einiges entdeckt, was ich gut fand.

Screenshot der Startseite


Die Website ist übersichtlich gestaltet und man findet sich auch als Neukunde auf Anhieb sofort zurecht. Auf der Startseite kann man per Schnellzugriff im oberen Bereich direkt zu Überkategorien wie Sale, Inspiration oder Geschenken usw. wechseln. Darunter gibt es wechselnde Sonderaktionen, einen „Geschenkefinder“ mit dem Titel „Geschenke suchen für….“ (der wirklich gut ist, habe ich mehrfach für verschiedene Dinge ausprobiert und hätte jedes Mal etwas Nettes gefunden) sowie eine Hilfe unter dem Titel „Stöbern und Entdecken“, wo man z. B. nach Farben shoppen kann. Darunter werden besondere Produkte und Kategorien vorgestellt.

Wenn man so von Seite zu Seite stöbert ist alles sehr anschaulich und übersichtlich gestaltet. In der Übersicht gibt es zu jedem Produkt ein schönes Bild, eine Kurzbeschreibung samt Namen, den Preis und einen Kreis, der je nach Farbe anzeigt, ob das Produkt lieferbar ist. Klickt man auf das entsprechende Produkt so öffnet sich die „Produktseite“, auf der man dann alle weiteren Infos findet, auch, wie viele Payback Punkte ein Kauf bringen würde und wie viel das Produkt in Paybackpunkten kosten würde.

Ich entschied mich am Ende für einen schönen Mini maxi Shopper von reisenthel sowie einen sehr coolen Hirschkopf als Wandhaken. Dazu gab es gratis das Homes & Gardens Magazin.

Der Bestellprozeß ging kinderleicht und in nur wenigen Minuten hatte ich alles fertig und auch schon die Bestätigungsmail für meine Bestellung im Postfach. Wie fast überall legt man während der ersten Bestellung ein Konto, was mich aber nicht stört, da ich hier sicherlich nicht zum letzten Mal eingekauft habe.

Am nächsten Tag trudelte die Bestellbestätigung bei mir per Mail ein und zwei Tage später brachte mir mein freundlicher DHL Bote das Päckchen, auf dessen Rückseite der nette Spruch „Jeden Tag eine neue Entdeckung“ abgedruckt war.



Im Innern befanden sich gut verpackt meine bestellten Produkte, alles ist einwandfrei und unbeschadet bei mir eingetroffen. Das hat wirklich gut geklappt!




Und am Ende gab es noch eine Mail von design3000.de, ob ich mit der Lieferung zufrieden war.


 

Ich habe mich sehr gefreut, den Shop mit dem Gutschein auszuprobieren  und weiß jetzt schon, dass ich dort sicherlich immer mal wieder vorbeischauen werde, gerade, wenn es um Geschenke für Leute geht, die eigentlich schon alles haben und bestimmt fällt auch das eine oder andere Mal etwas Schönes für mich ab.


Montag, 13. April 2015

Zu Gast in der La Cantine d'Augusta in Schöneberg

Seit ich das erste Mal auf Facebook ein Bild einer Brunchplatte von der La Cantine d’Augusta gesehen hatte war klar, da müssen wir hin! Jetzt haben wir es endlich geschafft und vorweg schon mal so viel, wir sind nicht enttäuscht worden!



Vorab klappte die Reservierung super und als wir eintrafen, hatten wir nette Plätze im hinteren Bereich des Ladens, wo es ein bisschen ruhiger zu geht. Es gibt zwei Räume, einen vorderen, mit Tresen und Sitzplätzen und einen hinteren nur mit Sitzplätzen, dazu kommen noch ein paar bunter Stühle und Tische auf dem Bürgersteig davor. Überall stehen kleine kaufbare Köstlichkeiten wie französischer Wein, Saucen, Marmeladen und vorne auch eine Kühltheke mit Käse und Wurst. Croissants und andere Leckereien lassen einem schon beim betreten das Wasser im Mund zusammen laufen.



Man kann aus verschiedenen Brunchplatten wählen, bei uns gab es die Gemischte Platte und die Käseplatte, dazu werden fruchtige Marmeladen und  frisches Baguette. Auf den Brunchplatten gab es neben Obstsalat, Tarte und einem mit Käse überbackenem Brot verschiedene Käse (Hartkäse, Brie, Ziegenfrischkäse)  bzw. Käse und Wurstsorten (Salami  und zwei Sorten Schinken zum Käse dazu), eingelegte Oliven und Tomaten, ansehnlich angerichtete auf schwarzen Schieferplatten. Alles war wirklich sehr lecker und bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten etc. kann die Zusammenstellung des Brunches auch individuell zusammengestellt werden, allerdings gibt es hier kein Brunchbuffet, aber keiner aus unserer 5er Gruppe hat wirklich alles von seiner Platte geschafft, es muss demnach keiner hungrig nach Hause gehen.
Dazu gab es bei uns Kaffee in verschiedenen Variationen, schön kräftig und aromatisch und cremige heisse Schokolade.
Leitungswasser wird in einer schönen Glasflasche zur Verfügung gestellt.



Der Service war sehr freundlich, flott und sehr bemüht, einem einen schönen Brunch zu bescheren. Ein kleines Getränkemissverständnis wurde sofort professionell und nett behoben.



Das Publikum war kieztypisch bunt, Pärchen, Familien und kleine Gruppen, dazu der eine oder andere Tourist. Lautstärkemäßig kann sich sehr gut unterhalten und die nebenbei laufende Musik war angenehm.



Die Toilette ist klein aber fein und dank der besonderen Klorollenhalter auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wir hatten hier einen tollen Sonntagsbrunch, ganz ohne ausuferndes Buffet, damit mit tollen und hochwertigen französischen Produkten. Und man sollte auf jeden Fall noch ein bisschen Platz für die köstliche Tarte lassen, die ist einfach nur ein Traum! Und alles zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis.

Das war definitiv nicht unser letzter Besuch in der Cantine d’Augusta und wir können sie jedem empfehlen, der gerne genießt!

FAKTEN
La Cantine d'Augusta
Langenscheidsstr. 6/6a
10827 Berlin
Telefon: 030/96597617
http://www.lacantinedaugusta.com/





Donnerstag, 11. Dezember 2014

Ein Abend unter Fischen - zu Gast im Sea Life Berlin

Ein ganzer Abend unter Fischen? Geht, gar kein Problem, zumindest nicht, wenn man in Berlin lebt. Dabei ist nicht die Rede von Fisch mit oder ohne Gräten mehr oder weniger knusprig auf dem Teller, sondern von Fisch, lebend und schwimmen in einer kunterbunten Vielfalt, mit einer großen Portion Edutainment und mehr als nur einem Spritzer Nachhaltigkeit.



Wo es das alles gibt? Im Aqua Dom & Sea Life Berlin unweit des Alexanderplatzes.

Ich hatte das Glück, beides im Rahmen eines Blogger-Events kennen zu lernen und war positiv überrascht, wie viel mehr als nur Fische im Becken angucken sich dahinter verbirgt. Natürlich gibt es unzählige Arten von Fischen und Wasserlebewesen, aber eben auch noch vieles mehr.

Seit 2003 kann man hier in über 35 Aquarien die Unterwasserwelt kennen lernen und über 5.000 Tiere bestaunen, die in insgesamt knapp 1 Million Litern Wasser schwimmen. (Quelle: Sea Life Berlin)



Hinter dem Eingang in der Spandauer Straße verbirgt sich ein mit viel Informationen gespickter Rundgang durch die Räumlichkeiten, der einen von den heimischen Gewässern über das Mittelmeer und den Atlantik bis hin zum Korallenriff und am Ende in den Aqua Dom führt. In den einzelnen Becken lernt man die Fischarten und Pflanzen des jeweiligen Lebensraumes kennen und erfährt auch weitere Besonderheiten. Ganz generell lebt hier nur zusammen, wer auch in der freien Wildbahn zusammen zu finden ist.



Besonders spannend sind die Bereiche, in denen interaktiv mit den Tieren in Kontakt getreten werden kann.
So durften wir, genauso wie die „normalen Besucher“ in der Bucht er Seesterne einen Seestern streicheln und befühlen, wer dies getan hat, der möchte nie wieder einen getrockneten Seestern als Souvenir kaufen, Dabei lernten wir ganz nebenbei, wo diese Meerestiere ihre Augen und Nasen haben und warum man sie nur an den Armen vorsichtig anfassen sollte.



Ein weiteres Highlight war das Füttern der Rochen mit Makrelen  in der Rochenbucht inklusive einer Erklärung über die Futter- und Fressgewohnheiten der Tiere, deren Kraft beim „Zubeißen“ uns alle überraschte. Wie anmutig sich Rochen durch das Wasser bewegen sieht man, wenn man das mit 280.000 Litern Wasser gefüllte Atlantikbecken durch den Tunnel durchquert, und die Fische nahezu schwebend über einen hinweg gleiten. Sie teilen sich ihr Becken unter anderem mit schnellen Haien, recht imposanten Wrackbarschen und unzähligen Makrelen, die windschnittig durch das Wasser gleiten.
Wie beruhigend es sein kann, Fischen beim Schwimmen zuzusehen merkt man schnell, wenn man sich im Schwarmring befindet. Das blaue Licht, die leise Musik und die gleichmäßigen Bewegungen der Fische, ehe man sich versieht ist man entspannt und hat den Stress des Tages draußen gelassen.


 Am Ende des Rundgangs gibt es im Augenblick noch eine Sonderausstellung über Kraken, hier wird in 2015 eine neue Sonderausstellung eröffnen, mehr wurde dazu leider noch nicht verraten, aber es soll wieder spannend werden.

Danach  überquert man den Innenhof und gelangt in das Foyer des imposanten Aqua Doms, der sich im Innenhof des Radisson Hotels befindet. In dem 25 m hohen riesigen Aquarium leben rund 1.500 Fische aus 100 verschiedene Arten (Quelle: Sea Life Berlin). Mittel eines 2-stöckigen Fahrstuhls fährt man in langsamen Tempo erst hoch und dann wieder herunter und hat dabei einen phantastischen Blick auf die verschiedenen Ebenen des Korallenriffs des Aqua Doms, in denen die unterschiedlichen Fischarten leben. Um die Sauberkeit kümmern sich mehrmals die Woche Taucher, die sich auch täglich um 14 Uhr außer Mittwoch und Sonntag um die Fütterung kümmern.
Dieses riesige Aquarium ist nicht nur von außen imposante, auch die Fahrt mit dem Fahrstuhl ist wirklich beeindruckend, da man unzählige wunderschöne Fische an sich vorbeischwimmen sieht.



Besonders gut gefallen hat mir der nachhaltige Ansatz von Sea Life, auf Missstände im Meer  hinzuweisen und zu versuchen, den Besuchern zu vermitteln, was sie dagegen tun können. Aktuell gibt es einen Raum, der dem Thema „Plastik im Meer“ gewidmet ist und wo sehr anschaulich erklärt wird, warum Plastik für die Meere und ihre Bewohner so eine große Gefahr darstellt.
Darüber hinaus wird auch aktiver Tierschutz betrieben, z.B. mit Haiaufzuchtsprojekten in Zusammenarbeit mit Schulen oder im Rahmen von jährlich wechselnden Naturschutzpojekten.



Neben der Möglichkeit, das Sea Life als normaler Besucher zu begehen gibt es auch Führungen und wechselnde Sonderveranstaltungen, über die man sich auf der Homepage informieren kann. Dort gibt es auch eine Übersicht über die aktuellen Fütterungszeiten.

Ich glaube, im Sea Life hat sich im Laufe der Zeit viel getan, mittlerweile wird großen Wert auf den edukativen Effekt gelegt, mit dem vermittelt wird, warum Meere und Seen ein schützenswerter Lebensraum sind. Und dank der Aufmachung ist das keine langweilige Lehrveranstaltung, sondern ein bunter und informativer Rundgang. Die Mitarbeiter, die ich gestern kennen lernen durfte, waren engagiert bei der Sache und man merkte ihnen ab, wie viel Spaß es ihnen gemacht hat, uns an ihrem Wissen teilhaben zu lassen.



Eine Besuch im Sea Life Berlin ist eine durchaus spannende Unternehmung, für Berliner und Berlinbesucher gleichermaßen und ich bedanke mich sehr für den schönen und sehr interessanten Abend, den ich dort verbringen durfte!

FAKTEN
Sea Life Berlin
Spandauer Straße 3
10178 Berlin
030/300148676



Sonntag, 30. November 2014

eat & STYLE in der Station am Gleisdreieck in Kreuzberg

Auch wenn es jetzt schon ein paar Tage her ist, ich schwelge immer noch in den Erinnerung an all die Köstlichkeiten, die ich im Rahmen der eat & STYLE riechen, schmecken und probieren konnte. Und meine Bewertung kommt erst jetzt, weil ich immer darauf gewartet habe, das sich klärt, was eigentlich meine Entdeckung auf der Messe war, aber da ich im Laufe der Zeit eher unschlüssiger als sicherer werde, warte ich mal lieber nicht noch länger!



Tatort waren die Hallen der Station am Gleisdreieck, eine tolle Location, deren altindustrieller Charme, weite Räume und rauhe Wände schon mal alleine eine ganz wunderbare Atmosphäre schaffen. Die Stände und Bühnen waren auf zwei Hallen verteilt. Bereits draußen wurde man von zwei Street Food Wagen begrüßt und in der vorderen Halle standen zahlreiche Aussteller mit ihren Produkten, von diversen Alkoholica  über Südamerikanische Spezialitäten, Rosenmarmelade über einen großen Yelp-Stand bis hin zur alternativen Kola, hier gab es etwas für jeden und dank der sehr auskunftsfreudigen Menschen dazu konnte man in nullkommanix vom unwissenden Kunden zum faszinierten Genießer werden. Und Dank zwei Veranstaltungsbühnen gab es auch noch die nötige Theorie dazu, so z.B. bei der Perfect Meat Academy. In der zweiten Halle befanden sich weitere Aussteller, dazu jede Menge Street Food Stände, Craft Beer und diverse weitere Bühnen und Sitzplätze, um in Ruhe das erstandene Essen genießen zu können.



Auch sehr spannend waren die zahlreichen angebotenen Seminare und Schulungen, von denen ich die Veranstaltungen zum Craft Beer und Perfect Meat besuchen durfte. Interessant und leckere gab es dabei Wissen zu den speziellen Themen, genussvoll und unterhaltsam aufbereitet von Fachleuten. Man hätte auch unter Anleitung backen können, lernen, wie man perfekte Cocktails mixt, sich Tipps von Köchen geben lassen können und vieles mehr, dank einer riesigen Themenvielfalt hat hier bestimmt jeder Besucher etwas zum Weiterbilden gefunden.

 
Meine ganz persönlichen Favoriten waren:
-          Die leckeren Sandwiches von J. Kinski aus Thüringen, die komplett aus Bio-Zutaten und mit selber gebackenem Brot und mit viel Liebe zubereitet wurden.
-          Die gar nicht seifige Rosenmarmelade von den ganz schrecklich netten Herren von Rosenfeines, die ich verkosten durfte und von der ich direkt etwas mit nach Hause nehmen musste.
-          Der feinperlige halbtrockene Cava und der herrlich erfrischende Weißwein vom Cava Contor.
-          Vodrock und Granit Gin, zwei noch relativ neue Alkoholica, die jeder für sich geschmacklich schon etwas sehr besonderes darstellen und deren Herstellern ich ganz fest die Daumen drücke, dass sie ihre Schätze an den Mann und an die Frau bringen können.



Was mir besonders gut gefallen hat war der Mix aus Ausstellern, Herstellern, Bühnen und Informationsmöglichkeiten. Ich liebe kleine Manufakturen, wo jeder das, was er tut, mit viel Herzblut macht und einem auch direkt noch die Geschichte zum Produkt erzählen kann. Da macht Einkaufen doch gleich viel mehr Spaß!

Und wenn die Macher der eat & Style nächstes Jahr vielleicht ein bisschen mehr Werbung machen, dann kommen zu der Messe noch ein paar mehr Leute, denn so war es eher eine Veranstaltung, auf der Foodlover und Foodies unter sich waren und ich denke, viele Aussteller hätten noch mehr „normale Endverbraucher“ gerne angenommen.


Für mich gilt auch weiterhin: Kleine Läden – große Liebe und ich freue mich schon Mal ein bisschen auf die eat & STYLE im nächsten Jahr!


Montag, 10. November 2014

La Kritzeria - Ein Paradies für Lakritzfreunde im Prenzlauer Berg

Meine absolute Lieblingssüßigkeit ist schwarz, grau oder braun und macht in der Verarbeitung zu Eis nicht unbedingt die sehenswerteste Figur, die Rede ist vom schwarzen Gold oder kurz auch Lakritz genannt. Wenn es dann die Möglichkeit gibt, zu einem Event mit dem Titel: Was ist eigentlich Lakritz? zu gehen, dann ist das für mich quasi so etwas wie eine Pflichtveranstaltung.

Tatort war die La Kritzeria im Prenzlauer Berg, ein kleiner aber feiner und unbedingt besuchenswerter Laden mit sage und schreibe über 300 verschiedenen Lakritzsorten im Angebot, wovon man sich sogar mehr als 150 Sorten selber vor Ort mischen und probieren kann. Stefanie versorgt hier seit 2011 Lakritzfreunde aus Berlin und von überall her. 



Wir fanden uns an einem kühlen Novemberabend in den heiligen Lakritzhallen ein und lernten im Laufe des Abends nicht nur, was Lakritz ausmacht, wie alles hergestellt wird und wo die Süßholzwurzel wächst. Sondern vor allem durften wir herausfinden, wo die größten geschmacklichen Unterschiede bei den gängigen und auch den ganz besonderes Lakritzsorten liegen. Stefanie hatte einen Tisch der Köstlichkeiten vorbereitet und bevor groß geredet wurde hieß es erstmal, essen und schmecken, eine tolle Idee, weil man so hinterher tausend mal besser verstehen konnte, was sie uns erklärt und berichtet hat. Und die Verkostungsauswahl barg sogar noch für echte Lakritzjunkies wie mich die eine oder andere Überraschung und Neuentdeckung, wie z.B. die Mandel im Lakritzmantel oder scharfes Lakritz mit dem Namen Black Metal und in Form von Hardrockguitarren.


Nachdem wir uns durchprobiert und ganz viel rund um Lakritz gelernt hatten, durften wir auch alles andere im Laden näher unter die Lupe und im Fall der unzähligen Lakritzsorten zum Selber mischen auch auf die Zunge nehmen. So konnte man auch mal Dinge probieren, an die man sich sonst vielleicht nie herantrauen würde, wie z.B. mit Schokolade ummantelte Lakritze, die ich wesentlicherer leckerer fand, als ich erwarte hatte.



Die Lakritz im Laden kommen wirklich aus der ganzen Welt und so unterschiedlich wie die Herkunft sind auch die Geschmacksvariante. Im Laden besteht dazu eine eigene Ordnung, so gibt es einen Tisch mit eher mildem süßen Lakritz, weiter über leicht salziges bis hin zu richtig salzigem und ganz separat auch noch fruchtiges Lakritz. Und wenn jemand gar nicht mit der schwarzen Süßigkeit anfangen kann, dann gibt es auch noch eine spezielle Lakritz-Hasser-Mischung, der wohl bisher  noch niemand widerstehen konnte. Und auch für Liebhaber eher flüssiger Formen ist dank verschiedener Lakritzliköre und –schnäpse gesorgt.


Ein wirklich toller Abend inmitten lieber Mitlakritzesser, voll mit geschmacklichen Überraschungen und wunderbar betreut durch die Inhaberin der La Kritzeria, die uns hat an ihrem Fachwissen teilhaben lassen! Man merkt ihr an, sie lebt Lakritz und für sie ist mit diesem Laden ein Traum in Erfüllung gegangen.

Dankeschön an Steffi und Anne, es war ein grandioser Abend!

FAKTEN
La Kritzeria
Stubbenkammerstraße 3
10437 Berlin

http://www.la-kritzeria.de/

Montag, 3. November 2014

Zum Frühstück im Kaffeehaus Mila

Direkt neben dem NH Kurfürstendamm versteckt sich das Kaffeehaus Mila, ein sehr klassisches in rot gehaltenes Kaffeehaus, in dem man von Frühstück über Mittag- bis hin zu Abendessen alles bekommt, was das hungrige Herz begehrt.


Französisches Frühstück

Der Gastraum ist recht groß und bei schönem Wetter gibt es auch die Möglichkeit, auf dem Bürgersteig vor dem Café zu sitzen. Wir nahmen Platz an einem Tisch im Fensterbereich, meine Begleitung saß in bequemer Tischhöhe auf der Bank und ich deutlich zu niedrig auf einem lehnensesselartigen Sitzmöbel, das nicht ganz optimal für den Tisch, dafür aber umso bequemer war.

Flott und freundlich wurden wir vom Service bedient, kurze Zeit nach der Bestellung kamen unsere Getränke und auch das georderte Frühstück ließ nicht lange auf sich warten. Die Croissants waren knusprig locker und das Omelette mit Schinken schmeckte ebenso gut und wurde mit kleinem Brötchenkorb serviert. Der Kaffee, cremig und aromatisch, machte munter und uns glücklich, zumal er mit einem kleinen Glas Leitungswasser serviert wurde.

Die Atmosphäre war mir etwas zu kühl, aber wer klassische große Kaffeehäuser mag, der wird sich hier wohl fühlen.  Mit uns waren nur wenige andere Gäste im Raum, dadurch konnte man sich sehr entspannt unterhalten und der Geräuschpegel war angenehm.

Das Preis-Leistungsverhältnis war absolut in Ordnung.

Ein zentral gelegenes nettes Café für zwischendurch mit freundlichem Service, leckerem Essen und gutem Kaffee.


Besuchenswert sind sicherlich auch die zahlreichen Veranstaltungen, von Schachspielen über Spanischlektionen bis hin zu Musikabenden, auf die ein am Platz ausliegender Veranstaltungskalender aufmerksam macht.

FAKTEN
Kaffeehaus Mila
Grolmanstr. 40
10623 Berlin
030/3133753
http://www.kaffeehaus-mila.de/