Samstag, 19. April 2014

Zu Gast im Zapata in Berlin Schöneberg

Früher, da war das Café Kleisther eine echte Institution, doch im Laufe der Zeit verblasste es irgendwie. Nun befindet sich seit einiger Zeit mit dem Zapata ein Restaurant mit südamerikanischer Küche in den ehemaligen Räumlichkeiten unweit der U-Bahnstation Kleistpark in Berlin Schöneberg. Es gehört wohl mit zur benachbarten Zoulou Bar und dem Promo in Alt-Moabit, wie der mitgenommenen Visitenkarte zu entnehmen ist.



Der Gastraum wurde sichtbar renoviert und erinnert jetzt an Tex-Mex inklusive der branchenüblichen Leuchtreklamen für Bier aus Mexiko und bunter Deko. Aber es wurde nicht übertrieben und so sitzt man auf Bänken und Stühlen in angenehmem Ambiente im warmen leicht gedämmten Licht im Innen- und Außenbereich. Wie früher auch, so ist der Mittelpunkt die Bar mit dem großen Tresen, auch die restliche räumliche Aufteilung wurde beibehalten.

Wir betraten das Restaurant am frühen Abend und konnten uns noch einen der Plätze am Fenster sichern. Fast sofort bekamen wir die Speisekarte und konnten direkt unsere Getränke bestellen, welche ebenfalls nur kurze Zeit später unseren Tisch erreichten. Ein großes Bier ist hier allerdings kein 0,5 l Bier, was zuerst zu etwas Irritation führte, dann aber vom freundlichen Servicepersonal umgehend aufgeklärt wurde. Der bestellte Caipiroska war zwar leider ein Caipirinha, da aber gut gemacht und lecker, haben wir es nicht bemängelt und waren nur beim ersten Schluck etwas erstaunt.

Vorspeisenplatte
Zum Essen bestellten wir uns eine gemischte Vorspeisenplatte für zwei Personen und als Hauptgang die Fajitas mixtas mit Hähnchen und Rind.
Die Vorspeisenplatte war reichlich, hier wäre vielleicht ein Hinweis nicht verkehrt, dass man danach eigentlich schon zu satt für ein Hauptgericht ist. Die Qualität und der Rest waren prima und wir haben jede der kleinen Leckereien genossen.
Als wir fertig waren kamen nach genau der richtigen Wartezeit die Fajitas mixtas, dampfend heiß und noch brutzelnd auf einer Eisenpfanne, einen köstlichen Geruch verströmend, das nenne ich gut gemacht! Die Fajitas selber ließen sich prima belegen und die mitgereichten Dips (Guacamole, Sour Cream und dieses schärfere rote Zeug) waren ebenfalls sehr lecker, das Gericht würde ich sofort wieder bestellen.

Fajitas mixtas
Mit der Rechnung gab es einen kleinen Shot Erdbeerdaiquiri, der sehr fruchtig war und Lust auf mehr beim nächsten Mal gemacht hat. Preislich war es für die gebotene Qualität absolut in Ordnung.

Der Service war sehr nett und bediente flott und umsichtig. Das einzige, was man meiner Meinung nach verbessern könnte, wäre z.B. eine kurze Erklärung zu den Gerichten der Vorspeisenplatte, so isst man sich ein bisschen im Blindflug durch die Dinge. Ansonsten fühlt man sich aber wohl und willkommen.

Das Zapata ist ein wirklich nettes Tex-Mex Restaurant, das keinen billiger Ersatz für das Cafe Kleisther darstellt, sondern eine gelungene Wiederbelebung der Location geschafft hat. Service, Essen und Getränke sind gut und alles gibt für einen fairen Preis. Eine gute Alternative zu den anderen Läden in der Gegend.

Samstags ist übrigens Rippchentag und sonntags wird von 10 – 15 Uhr zum Brunch geladen.


FAKTEN
Zapata
Hauptstraße 5
10827 Berlin

030/92364156

Mittwoch, 26. März 2014

Zu Gast in der Makrönchen Manufaktur in Berlin Schöneberg

Die Makrönchen Manufaktur in Schöneberg – ich glaube, ich habe mich ein kleines bisschen verliebt! In das Lädchen, in die Deko, in die kleinen köstlichen Makrönchen und auch in den herrlich aromatisch cremigen Latte Macchiato.

Man findet den Laden nur wenige Minuten Fußweg von der Akazienstraße entfernt, bei gutem Wetter ist er durch kleine süße Tischchen und Kisschen vor dem großen Fenster leicht zu erkennen. Der Innenraum ist herrlich mädchenmäßig eingerichtet, verspielt und mit vielen kleinen entzückenden Details, zum Glück aber ohne dabei kitschig zu sein. Tolle Idee sind die Regale aus weiß angestrichenen Holzkästen, in denen allerlei käuflich zu erwerbendes Gut wie Sirup und andere nette kleine Dinge stehen. Dazu ein paar kleine Sitzgelegenheiten, pastellfarbene Kissen und jede Menge Makrönchen zum Essen, Kaufen und Angucken.




Wir entschieden uns beim Besuch für das Tagesangebot, das aus einer Kaffeespezialität und zwei Makrönchen bestand. Für uns gab es je einen Latte Macchiato, der mit seinem Aroma perfekt den Gegenpart zu den süßen Dingen bildete. Dazu gab es je ein Makrönchen in den Geschmacksrichtungen Vanille (herrlich richtig dolle vanillig-cremig), Joghurt-Johannisbeer (eine köstliche Kombination von süß und sauer). Meine Begleitung hatte Veilchen, was sie ganz wunderbar fand und Rose, was ihr nicht ganz so gut geschmeckt hat, aber was wohl trotzdem ganz lecker war. Darüber hinaus gab es noch viele weitere Sorten, darunter auch herzhafte Varianten. Es ist echt schwer, sich spontan zu entscheiden, denn eigentlich sehen alle gut aus!

Das Veilchen im Detail
Das Publikum ist sehr angenehm, von älter bis jung und durch die schöne Atmosphäre im Laden sind alle irgendwie sehr entspannt am Genießen und verlieren sich in ruhigen Gesprächen. Dazwischen betritt immer wieder Laufkundschaft den Laden und es macht fast schon Spaß zuzusehen, wie schwer jedem einzelnen die Entscheidung fällt, welche kleinen Köstlichkeiten den Weg mit nach Hause antreten.

Bedient wird man absolut höflich und freundlich, die Makrönchen bekommt man in einer kleinen Schüssel mit und der Kaffee wird, wenn er fertig ist, direkt an den Platz gebracht.


Ich bin wirklich begeistert, vom Laden und dem Angebot, alles wirkt irgendwie liebevoll eingerichtet und zubereitet, so dass die Manufaktur ein absoluter Wohlfühlort ist, wenn man Kaffee trinken, reden und dazu das ein oder andere Makrönchen genießen möchte.

FAKTEN:
Makrönchen Manufaktur
http://www.makroenchen-manufaktur.de/
Apostel-Paulus-Str. 4
10823 Berlin
030/78896749

Sonntag, 23. März 2014

Spanischer Brunch im Tauro in Berlin Prenzlauer Berg

So gaaaaaanz langsam kann ich mich wieder bewegen, nach dem Brunch heute im Tauro musste mein Verdauungssystem die letzten Stunden Höchstleistungen verbringen, es wurde mit so viel leckerem Essen gefüttert. Vor Ewigkeiten war ich hier schon mal zum Tapas essen und es war lecker, so im Allgemeinen gefiel mir aber die Atmosphäre auf Grund der Größe der Räumlichkeiten nicht so richtig und das Restaurant geriet in Vergessenheit. Nun wurden wir aber gefragt, ob wir dort nicht mit Brunchen wollen und neugierig, wie wir sind, sagten wir zu.

Das Restaurant liegt nur wenige Schritte von der U2-Haltestelle Senefelder Platz, ist also sehr bequem mit der BVG zu erreichen.

Die Tapasbar
Für den Brunch sollte man auf jeden Fall reservieren, gerade, wenn man gerne etwas ruhiger sitzen möchte oder mit mehr als zwei Personen kommt. Es herrschte gerade im Eingangsbereich ein ganz schöner Personendurchsatz. Auch die Reservierungen scheinen nicht so einfach umsetzbar zu sein, was aber alleine durch die Größe des Ladens sicherlich auch nicht immer so leicht ist, nach etwas Wartezeit war aber klar, wo unser Tisch war und wir wurden hingeführt. Leider wird einem aber ohne nachfragen nicht erzählt, wie das mit dem Brunch genau funktioniert, was schade ist, da die Essensstationen im ganzen Haus verteilt sind. Unser Tisch war nur für fünf Personen und nicht wie bestellt sechs Personen eingedeckt und der Service entschwand ohne diesen Mangel zu beheben, zum Glück konnte man sich aber flott vom Nachbartisch bedienen. Hier merkt man eines der Probleme des Tauro, das Personal ist absolut überfordert durch Größe und Gästemenge. Wir haben auf unsere bestellten Getränke fast 40 Minuten gewartet und auf die Möglichkeit zur Bestellung vorher schon fast 15 Minuten. Auch die Karte gibt es nur auf Nachfrage. Schade, mit ein paar Mitarbeitern mehr ist hier absolut mehr drin, auch an Umsatz für den Betreiber.
  
Das Ambiente ist gewollt spanisch, mit diversen Wandgemälden, Kacheln, rustikalen Accessoires und jeder Menge Terrakotta. Durch Säulen wird versucht, den riesigen Räumlichkeiten den Kantinencharakter zu nehmen, die Lautstärke bleibt aber bei vollem Laden dominant und man hat Mühe, seine Tischnachbarn zu verstehen. Wir saßen im Erdgeschoss, im 1. Stock kommt zum Gesprächslärm auch noch zwar schöne, dafür aber auch laute Livemusik dazu.

Tapasauswahl nach eigenem Geschmack
Jetzt aber genug gemeckert, denn alles außer Ambiente und Service ist wirklich top! Der Brunch ist auf vier Stationen im Restaurant verteilt. Im Erdgeschoss findet man die Tapas Bar sowie einen Bereich mit Eierspeisen, Paella und den ganzen fiesen leckeren fettigen Dingen wie diversen Kroketten, Datteln im Speckmantel oder Aioli. Im ersten Stock erwarten einen ein großer Bereich mit weiteren warmen Speisen sowie das riesige Dessertbuffet. Trotz der riesigen Auswahl ist die Qualität der Speisen wirklich toll und wir wurden sehr positiv überrascht. Dazu kommt, es wird wirklich ständig nachgelegt und das ganze so unauffällig, das man fast das Gefühl hat, es wird mit Geisterhand gemacht. Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich am leckersten fand, den leicht scharfen Chorizo Salat vom Tapas Buffet? Die Piementos oder die Schinkenkrokette? Den Crêpe mit Himbeerpürree? Es ist so viel Auswahl, dass ich es gar nicht mehr zu den warmen Gerichten im ersten Stock geschafft habe, meine Mitesser waren aber auch mit diesen absolut zufrieden!
Als der Latte Macchiato nach fast 40 Minuten den Weg an unseren Tisch fand, war auch gut, schön cremig und aromatisch, allerdings war es schon komisch, wie erstaunt auf meine Bitte nach einem Glas Leitungswasser dazu reagiert wurde, so gab es eine Flasche Wasser, die man zu zweit auch locker zu dem eher sehr herzhaften Brunch leer bekommt.


Die Toiletten sind von der Sauberkeit absolut in Ordnung, trotz Hochbetrieb gibt es Klopapier und alles ist adrett und ordentlich.

Das Publikum war mir nicht ganz so sympathisch, zu gewollt cool und dafür zu alt, aber das ist ja Geschmacksache und vom Service wird jeder freundlich behandelt. Es sind viele größere Gesellschaften zu Gast gewesen, das ist dann gerade beim Anstehen für einen Crêpe etwas ungünstig, wenn man denkt, juhu, nur noch einer vor mir in der Schlange und der gibt dann eine Massenbestellung auf, aber ansonsten wurde man durch die großen Gruppen nicht gestört.


Wir sind heute absolut positiv vom Brunch im Tauro überrascht worden. Mit 24,50 Euro ist es sicherlich eine der teureren Brunchmöglichkeiten in Berlin, auf Grund der Auswahl und Qualität der angebotenen Speisen fanden wir das aber absolut ok. Ich muss hier nicht jeden Sonntag hin, aber wir kommen bestimmt mal wieder und können es jedem empfehlen, der gerne Spanische Spezialitäten ist und über Dinge, die durch die Größe des Ladens bedingt werden, hinwegsehen kann.

FAKTEN:
Tauro
Schönhauser Allee 176 (Höhe U-Bahnhof Senefelder Platz)
10119 Berlin
030/40056048
Der Brunch findet jeden Sonntag statt.

Samstag, 8. März 2014

Ginfreuden in der Saphire Martini Lounge in Berlin Prenzlauer Berg

Es gibt so Orte, dann will man erst immer hin und dann geraten sie doch irgendwie in Vergessenheit. Einer dieser Orte war für mich die Saphire Martini Lounge, ist man hier aber erst einmal da gewesen, dann kommt man wieder.

Die kleine Bar versteckt sich ganz gut in der Sredzkistraße, mitten im Winsviertel des Prenzlauer Berges. Dank geschicktem Innendesign hat man aus dem kleinen Raum wirklich das Beste gemacht. Vorne sitzt man auf Lederbänken und Hockern an kleinen Tischen und weiter hinten am Tresen mit direktem Blick auf das Herzstück der Bar, die dekorativ in einem beleuchteten Regal aufgereihten Alkoholikaflaschen. Alles in sanft gelbliches Licht getaucht vermittelt die Einrichtung eine schlichte Gemütlichkeit, in der ich mich sofort wohl fühlen konnte. Ganz hinten befinden sich noch die Toilette sowie die Garderobe, denn direkt nach dem Betreten wurden uns höflich die Jacken abgenommen und man musste sie nicht mühsam am Tresen auf dem Barhocker unter sich drapieren.


Wie nach einem Blick auf die unzähligen Flaschen im Regal schon zu vermuten ist die Auswahl an Cocktails und Getränken riesig und wie der Name der Bar schon erahnen lässt, hier geht es um Martinis, Gin und oldfashioned Drinks, die aber mit Eigenkreationen und modernen Cocktails ergänzt werden. Unsere Gin-Fan-Herzen waren im Paradies und alle Cocktails, die wir bestellten, waren wirklich wunderbar.
Schön auch, allerdings in Berlin in Bars mit diesem Schwerpunkt eigentlich ja auch selbstverständlich, die diversen Tonics, die neben all den anderen Dingen zur Auswahl stehen, um dem Liebhaber den perfekten Gingenuss zu ermöglichen.

Dazu ein freundlicher und sehr angenehmer Service, der einen geduldig immer wieder mit einer frischen Karaffe Wasser und neuen Nüsschen versorgt und sich um einen kümmert, ohne aufdringlich zu sein.

Wir saßen am Tresen und haben vom restlichen Publikum gar nicht so viel mitbekommen, da man da hinten ein bisschen ruhiger sitzt. Erst beim Gehen viel mir auf, wie angenehm „normal“ die anderen Leute waren, fast ein bisschen wie in einer Wohnzimmerbar.

Die Preise fand ich für die gebotene Qualität absolut in Ordnung, die meisten Cocktails gab es so für zwischen 8-14 Euro und ich finde, sie sind es wert.

Wir haben uns wirklich gefreut, dass wir es endlich mal in die Saphire Martini Lounge geschafft haben und sind mit dem sicheren Wissen gegangen, bald wieder zu kommen und dann hoffentlich eine der wunderbaren Martini-Kreationen an einem lauen Abend auf der Terrasse zu schlürfen.

FAKTEN
Saphire Martini Lounge
http://www.saphirelounge.de/
Sredskistraße 62
10405 Berlin
030/41717962

Donnerstag, 6. März 2014

Kaffee und Torte in der Berliner Kaffeerösterei in Berlin Wilmersdorf

Ein frühlingshafter Samstag, der Kudamm ist überfüllt mit Menschen, es wird Zeit für ein bisschen Entspannung bei Kaffee und Kuchen.

Es verschlägt uns zur Berliner Kaffeerösterei, in der Hoffnung, hier vielleicht noch ein Plätzchen zu finden? Trotz 10 Grad sind die Außenplätze alle besetzt, wir sind mutig und probieren es drinnen. Auf den ersten Blick alles voll, doch eine nette Servicedame spricht uns an, in der Bibliothek würde gerade gezahlt, wenn wir kurz warten würden, dann könnten wir den Tisch haben, Glück gehabt!

Cappuccino
Nach ein bisschen ungemütlichem Herumgestehe direkt im engen Eingangsbereich ist es soweit, wir dürfen nach ganz hintern durch und stellen erleichtert fest, dass es dort, in der sogenannten Bibliothek deutlich leiser und gemütlicher zugeht als in den vorderen beiden Räumen und nehmen Platz. Nach einem kurzen Blick in die Karte, wissen wir, was es sein soll, die Torte haben wir uns bereits beim Warten vorne am Tresen ausgesucht. Freundlich wird unsere Bestellung aufgenommen und kurze Zeit später gibt es erst Kaffee, in unserem Fall einen herrlich aromatisch cremigen Latte Macchiato sowie einen Cappuccino und dann auch schon die Torte. Hier haben wir uns für Madame Blanche, eine Sahnetorte mit unglaublich leckerer Zusammenstellung aus Himbeeren, Biskuit, weißer Schokolade und Sahne sowie für eine sündig-gute Japanische Frühlingtorte, die ebenfalls aus Sahne, Biskuit, weißer Schokolade und Jasminteeauszügen bestand, entschieden. Beide Stücke waren reell und gerade so zu schaffen, wenn man ein bisschen Hunger mitbringt und schmeckten zusammen mit dem Kaffee einfach wunderbar!

Das Ambiente der Berliner Kaffeerösterei finde ich je nach Raum sehr unterschiedlich. Vorne am Tresen gleich es einem hektischen Coffee Shop mit toller Sicht auf die köstlichen Torten und Kuchen, dann folgt der große Raum mit Kaffeehausatmosphäre, allerdings auch noch ganz schön laut und hinter dem Gang mit den Toiletten wirkt die im Vergleich fast schon behäbige und ruhigere Bibliothek.

Vorne Madame Blanche hinten der Japanische Frühling
Trotz des herrschenden Betriebes wurden wir vom Service sehr freundlich und zuvorkommend bedient und es gab keine langen Wartezeiten.

Preislich war es der gebotenen Qualität angemessen und das Publikum war eine Mischung aus Berlinern und Touristen, wobei ich vermuten würde, das erstere in der Mehrzahl vertreten waren, mit einem eher etwas höheren Altersdurchschnitt.

Wer seinen Kaffee in Ruhe trinken möchte, für den ist dieses Café, gerade auch an einem schönen Frühlingstag, eher nicht geeignet. Wer sich aber an dem Rummel nicht stört, der kann hier wirklich guten Kaffee (in der Karte stehen viele, viele verschiedene Sorten, die nach Gusto des Gastes zubereitet und serviert werden und bei Gefallen im angegliederten laden mitgenommen werden können) und tolle Torten und Kuchen bekommen.


Ein schönes Café unweit des Kudamms, ideal für eine kleine Pause zum Kraftauftanken bei ausgedehnten Shoppingtouren!

FAKTEN
Berliner Kaffeerösterei
http://www.berliner-kaffeeroesterei.de/shop/cafe.php
Uhlandstraße 173/174
10719 Berlin
030/88677920

Montag, 3. März 2014

Der Pfannkuchen/Berliner zum Frühling in Berlin

Juhu, es ist immer noch frühlingshaft, passend dazu hat die Bäckerei Thürmann einen überall außerhalb Berlin-Brandenburgs als Berliner und hier vor Ort als Pfannkuchen bezeichnete Leckerei mit der Geschmacksrichtung Hugo auf den Markt gebracht.


Auffällig ist die Zuckergussglasur in Orange und Hellgrün, garniert mit einer weißen Schokoladenauflage mit dem Wort Hugo aufgedruckt. Der Teig weich und schön fluffig-hefig mit leckerem Geschmack, dazu reichlich „Hugo“ Füllung, die zwar nicht wie der angesagte Drink schmeckt, dafür aber dank tatsächlich unterscheidbarer Aromen von Holunder, Minze und Prosecco schmackhafte Abwechslung in das Meerfruchtfüllungsallerlei bringt.


Wer Pfannkuchen/Berliner mag und offen für Füllungen jenseits des „Normalen“ ist, dem kann ich den Hugo Berliner aus vollstem Herzen empfehlen, für mich ein kleines bisschen der Geschmack zum Frühling in Berlin!

Samstag, 1. März 2014

Zu Gast im Wirtshaus Heuberger in Berlin Schöneberg

Manchmal muss es einfach ein gutes knuspriges goldbraunes Schnitzel sein und ein Ort, der sich für diesen Genuss empfiehlt ist das Wirtshaus Heuberger auf der Roten Insel in Schöneberg, unweit der S-Bahnstation Julius-Leber Brücke.

Meerrettich-Schnitzel
Es befindet sich in einem schönen alten Eckhaus und hat einen herrlichen Biergarten. Die Einrichtung ist ein bisschen Alt-Berlin mit rustikal schlichtem Design, schöne Echtholztische, Holzfußboden und gemütliches Licht. Früher war in den Räumlichkeiten ein Alt-Berlin Gasthaus, davon zeugen noch die großen hellen Räume und die alte, derzeit nicht in Nutzung befindliche Kegelbahn im Keller.

Am Wochenende empfiehlt es sich, einen Tisch zu reservieren, unter der Woche klappt es für 2 Personen meistens so.

Schwäbischer Salat mit Maultaschen
Die Karte umfasst diverse schwäbische Spezialitäten wie Braten, Flammkuchen und Spätzle, aber es gibt auch Salate, Suppen und herrliche Dessert wie den wunderbaren Kaiserschmarrn, der megafluffig und dampfend serviert wird.
Mein absoluter Favorit ist aber das Schnitzel, dass es hier in verschiedenen wirklich leckeren Varianten angeboten wird, entweder mit feinen schwäbischen Kartoffelsalat oder mit knusprigen Bratkartoffeln. Am besten das Bayerische Schnitzel mit Süßer Senf Panade, aber nicht weniger gut das scharfe Meerrettich-Schnitzel, nach dem die Nase frei ist.
Dazu gibt es entweder einen der gut ausgesuchten Weine (hier schmeckt sogar der Trollinger), ein schönes frisches Bier vom Fass oder ein säuerliches Hefe. Aber auch der Kaffee ist gut, ebenso die heisse Schokolade.

Der Service ist immer wirklich nett, kompetent und schnell. Und immer, wenn man denkt, jetzt könnte man, dann steht auch schon jemand freundliches am Tisch und sorgt für das leibliche Wohl.

Bayerisches Schnitzel
Das Publikum ist eine Mischung aus Kiezbewohnern, Gästen aus anderen Stadtteilen und einer Handvoll Touristen. Das Heuberger ist eines dieser wunderbaren Restaurants, wo man einfach so mal eben Essen gehen, genauso aber auch ein geschäftliches Abendessen oder ein Familienfest planen kann. Irgendwie typisch für die Gegend, multifunktionell und sehr angenehm.

Generell sehr sauber sind die schick renovierten Toiletten, egal ob für Männer oder Frauen.

Ich mag das Wirtshaus Heuberger, das Essen ist einfach der Hit, das Ambiente ist sehr schön und der Service perfekt.

Besonders zu empfehlen: An einem lauen Sommerabend im Biergarten beim Essen der Sonne beim Untergehen zusehen, einen Schluck trinken, zurücklehnen und sich glücklich fühlen!

FAKTEN
Wirtshaus Heuberger
http://wirtshaus-heuberger.de/
Gotenstraße1
10829 Berlin
030/78957337